Aktuelles - Gemeinde Greimerath

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Neue App für das Smartphone informiert aktuell über
"Neues aus Greimerath"



Die VG Wittlich-Land empfiehlt die folgende App "DorfFunk".
Aber auch Richard Werker hat in der aktuellen Ausgabe vom "Greimerather.Echo" schon die neue App "DorfFunk" ausführlich vorgestellt:

 
Über den DorfFunk können gezielt innerhalb der Gemeinde oder auch mit den Nachbargemeinden Nachbarschaftshilfen organisiert werden, Einwohnerinnen und Einwohner können ihre Hilfe anbieten und Lieferservices kommunizieren oder sich allgemein miteinander austauschen: „Welche Restaurants bieten Essen to go an?“ „Findet der Wochenmarkt statt?“ „Wer kann für mich einkaufen gehen?“ und viele weitere Themen, die die Bürger jetzt interessieren. Aber nicht nur in der Corona-Zeit kann die App gute Dienste leisten. Hinweise auf Veranstaltungen, Arbeitseinsätze oder einfach nur aktuelle News aus dem Dorf können hierüber veröffentlicht werden. Zudem hat man die Möglichkeit, unter den Rubriken „Biete“ und „Suche“ Anzeigen zu schalten sowie eigene „Gruppen“ zu bilden und bestehenden Gruppen bei Interesse beizutreten. Zudem sind auch amtliche Meldungen abrufbar.
 
Die DorfFunk-App hat den Vorteil, dass sie unabhängig von Freundschaftsanfragen funktioniert. Somit können alle Smartphone-Nutzer die App kostenlos im Apple "App Store" oder im "Google Play Store" herunterladen.



Dann:
- Registrieren
- Heimatgemeinde auswählen
- ...und sofort allen DorfFunk-Nutzern in Kontakt treten  

Es wäre toll, wenn möglichst viele Smartphone-Nutzer in Greimerath diese App nutzen würden.
So sind sie immer und überall aktuell über das Geschehen in der Heimatgemeinde Greimerath informiert.    

                                     

Neugestaltung der Einfacht in den Ort

...es hat sich einiges getan am Ortseingang von Greimerath.
Eine neue Straßenlampe, neue Schilder und auf der freien Fläche auf der linken Seite ortseinwärts blüht hoffentlich bald eine Blumenwiese.


Foto: Gerd Bastgen
Greimerath ohne Maibaum - ...geht gar nicht !!!

...und es gibt doch einen Maibaum in Greimerath:

Die aktuelle Corona-Krisenwarnungen, wie z. B. die Abstandshaltungen, keine Bildung von Gruppenveranstaltungen, etc. werden in Greimerath selbstverständlich eingehalten. Der Schutz eines jeden Greimerather, und natürlich auch darüber hinaus, haben derzeit oberste Priorität. Daher konnte auch am Abend des 30.04.2020 kein Maibaum in der gewohnten Art, unter Mithilfe vieler Bürger, geschmückt und aufgestellt werden. So blieb auch das anschließende gemütliche Beisammensein leider aus.
Dennoch sind Richard Burkard und Martin Linden hingegangen und haben für einen kleineren Ersatzbaum gesorgt. Dabei hat Richard Burkard den Baum aus einer Fahnenstange gebaut, eine Spitze angebracht, ein Kunststoffrohr eigenständig verziehrt und befestigt und das Ganze mit passenden Holzscheiden perfekt zum Stehen gebracht.





...und der sieht doch sehr schick aus. Also: Großes Kompliment an die Richard für den Bau und das Aufstellen, aber auch an Martin, der ihn bei der Aktion unterstützt hat !!!
Das Solidarität und Gemeinschaft in Greimerath groß geschrieben wird, zeigt sich aber auch darin, dass viele Bürger vor ihrem Haus einen Strauch, oder ähnliches, liebevoll geschmückt haben. Im Namen von Bürgermeister Gerhard Bastgen auch dafür: VIELEN DANK !!!!
Pit Schäfer....
im Interview beim Offenen Kanal Wittlich in der Sendung "Hermann!..."
Dort präsentiert er sein 2. Kinderbuch



Das Interview


Der neue Veranstaltungskalender ist da !!!

...doch leider fallen vorerst alle Gemeinschaftsveranstaltungen aufgrund des aktuell politisch angeordneten Kontaktverbotes durch die Corona-Virus-Warunung aus.
U. a. an dieser Stelle halten wir Sie umgehend auf dem Laufenden, sobald geplante Veranstaltungen doch wieder angeboten werden können.



Wer sich darüber informieren will, was in Greimerath im Jahr 2020 so alles passiert, der klicke auf die Rubrik "Termine".
Dort ist der neue Veranstaltungs- / Terminkalender veröffentlicht.



VORTRAG IM BÜRGERHAUS"



"Als Zwangsarbeiter in Greimerath"

Am 29. Oktober 2019 konnten viele Gäste im vollbesetzen Greimerather Bürgerhaus miterleben, wie Henri Juda auf äußerst beeindruckende Weise und auch sehr pointenreich, die Geschichte seiner Familie im Nationalsozialismus widerspiegelte.
Auf Einladung des Emil-Frank-Institut folgte er, laut eigenen Angaben, dieser sehr gerne, da er zu Greimerath einen besonderen Bezug hat: So war sein Vater über mehrere Wochen als Zwangsarbeit im Arbeitslager bei Greimerath aktiv, um beim Bau der Eifelautobahn mitzuarbeiten.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Wolfgang Schäfer aus Greimerath, der nach einer kurzen Ansprache von Gerhard Bastgen als Hausherr, bzw. Bürgermeister von Greimerath, die Gäste begrüßte.
René Richtscheid, M.A. vom Emil-Frank-Institut berichtete vom Kontakt zu Henri Juda und führte die Besucher in das anstehende Thema heran. Anschließend begrüßte auch der ehemalige Bürgerbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Dieter Burgard die Zuhörer - nun aber in seiner neuen Funktion als Antisemitismus-Beauftragter des Landes. Auch er verwies in seiner Ansprache auf die ungeheuerlichen Geschehnisse im 3. Reich und verwies auf das "Wider des Vergessens", hier besonders im Rahmen der Judenverfolgungen und deren bis heute anhanltenden negativen Auswirkungen.
Was es im Speziellen für die Zwangsarbeiter bedeutet, welche beim Bau der Eifelautobahn eingesetzt waren, davon berichtete anschließend Wolfgang Schmitt-Kölzer. Er hat bereits in seinem Buch "Bau der Reichsautobahn in der Eifel (1939 - 1941/1942)" die Umstände, Zustände und Geschehnisse zusammengetragen, dokumentiert und veröffentlicht. Wichtig war es dem Autor dabei, durch die Aufbereitung dieser Zeit den vielen vergessenen Zwangsarbeitern, laut eigener Aussage, doch noch ein Gesicht zu geben.
Anschließend betrat Henri Juda als Hauptredner die Bühne.
Er bezog vom 1. Satz an die Besucher mit ein, in eine Zeit des Grauens und Gräueltaten. Der Fokus bleib dabei immer auf der Geschichte seiner Familie. So kann er von der Freude berichten, dass seine Mutter Ausschwitz überlebt hat. Gleichzeitig wurde sein, im dortigen Lager geborener Bruder, nach wenigen Wochen auf brutalste Art getötet.
Überhaupt beleuchtete er die fatalen Jahre Deutscher Geschichte immer wieder am Beispiel der Familie. Während beide Großmütter dem Holocaust zum Opfer fielen, seine Mutter, wie erwähnt Auschwitz überlebte, berichtet er auch davon, dass eine Bauernfamilie seinen Vater in Befort versteckte, nachdem er aus dem Lager bei Greimerath fliehen konnte.
Henri Juda belegt viele seine, in den letzten Jahren zusammengetragene Familiegeschichte, mit unzähligen Dokumenten und Bildern aus dieser Zeit, welche er über eine Präsentation den Zuschauern per Beamer vorstellt.
Wie sehr seine Familie gelitten hat, als die Nazis Deutschland beherrschten, wie Zwangsarbeit, Enteignungen und Verrat viele unschuldigte Menschen das Leben kostete, konnte er ebenso nicht auslassen wie die freudvolle Geschicht von Menschen, welche diese unfassbaren Geschehnisse auf die unterschiedlichsten und teil abenteuerlichsten Weisen überleben konnten.
Dieser Spagat zwischen Horror und Tod, sowie auf der anderen Seite die Freude des Überlebens, gelingt es Henri Juda auf sehr eloquente Weise darzustellen.
So endet nach 2 Stunden eine kurzweilige emotionale Berg- und Talfahrt durch eine wenig ruhmreiche Deutsche Geschichte, welche in den Köpfen der Zuhörer sicherlich noch lange nachwirken wird.

Wer dem Vortag am 29. Oktober in Greimerath nicht folgen konnte:
Ein Filmteam des Offenen Kanal Wittlich hat die Veranstaltung mitgeschnitten und auch an dieser Stelle veröffentlich:





Die Vorredner
(c) Fotos von Werner Pelm, Wittlich
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