Aktuelles - Gemeinde Greimerath

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktuelles

Allgemeines
* AKTUELLES * AKTUELLES * AKTUELLES *
Dreck-weg- und Gemeindetag in Greimerath
- Vorankündigung -

Liebe GreimeratherInnen,

Naturschutz startet auch im Kleinen und vor unserer eigenen Haustür. Daher wollen wir uns am 21. März aufmachen und einen Frühjahrsputz in der Natur vornehmen. Geplant ist ein Gemeindetag, an dem wir Reinigungs- und Pflegearbeiten im Dorf, sowie in unserer unmittelbaren Natur durchführen wollen. So soll z.B. unser Bürgerhaus eine Grundreinigung erhalten und die Wander- und Waldwege von Müll und Abfall befreit werden. Aber bestimmt gibt es auch rund um den Spielplatz, den Kräutergarten und vielen anderen Orten, an den wir uns gerne aufhalten und wohlfühlen wollen, Verschönerungs- und Instandhaltunsarbeiten zu verrichten.
In der Ortsgemeinde Hasborn findet ebenfalls an diesem Termin ein Dreck-weg-Tag statt. Zur Entsorgung des Abfalls erhalten beide Gemeinden einen gemeinsamen Müllcontainer.
Schön wäre es, auch aus pädagogischer Sicht, wenn viele Kinder und Jugendliche mit aktiv sind. Nach getaner Arbeit darf aber auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommen und wir wollen bei einem kleinen Imbiss noch etwas zusammen bleiben.

Wir bitten Euch, den Tag im Kalender schon einmal vorzumerken. Weitere Informationen werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Der Gemeinderat


Der neue Veranstaltungskalender ist da !!!



Wer sich darüber informieren will, was in Greimerath im Jahr 2020 so alles passiert, der klicke auf die Rubrik "Termine".
Dort ist der neue Veranstaltungs- / Terminkalender veröffentlicht.


Rockabend mit „Didi & Konsorten“



...live im Bürgerhaus von Greimerath am Samstag, 28.12.2019

Es war wieder einmal ein gelungener Abend im ausverkauften Bürgerhaus von Greimerath.
Die regional bekannten Band „Didi & Konsorten“ rockte wieder in gewohnter Manier.
Didi Könen; deutsch und manchmal auch Eifeler Mundart singender Songwriter und Frontmann und seine Band, die Konsorten, spielten ausgereiften, songorientierten Gitarrenpop. Neben neuen Songs interpretierten sie Highlights aus ihrer langjährigen Bandgeschichte. In ihrer Heimatstadt Wittlich sind sie schon sowas wie Kult.
Wortwitzig pointierte Songs mit eifelländischem Schmäh, die vom „Sommer in Wittlich“ oder der „Kirmes am Dorf“ erzählen, gehören genauso zum Repertoire wie melodische Popsongs à la „Farben“ oder lyrisch angehauchte Balladen wie „Katrin“.
Die Wittlicher Band, alles erfahrene Musiker und Kleinstadtweggefährten, brachten die facettenreich arrangierten Songs authentisch auf die Bühne.
Es war ein Konzertereignis der besonderen Art und toller Abend der anwesenden Musikfreunde.

Als Vorgruppe spielte die ebenso regional bekannte Band: „Magma“.



Zu ihrem Repertoire gehören u. a. bekannten Rock u. Pop Songs von Santana, Gary Moore, Fleedwood Mac, ZZ Top, Blues Brothers, Melissa Etheridge, Rolling Stones. Coole Grooves, ihr mehrstimmiger Gesang und packende Gitarrensoli prägen den besonderen Sound dieser Band.


VORTRAG IM BÜRGERHAUS"

"Als Zwangsarbeiter in Greimerath"

Am 29. Oktober 2019 konnten viele Gäste im vollbesetzen Greimerather Bürgerhaus miterleben, wie Henri Juda auf äußerst beeindruckende Weise und auch sehr pointenreich, die Geschichte seiner Familie im Nationalsozialismus widerspiegelte.
Auf Einladung des Emil-Frank-Institut folgte er, laut eigenen Angaben, dieser sehr gerne, da er zu Greimerath einen besonderen Bezug hat: So war sein Vater über mehrere Wochen als Zwangsarbeit im Arbeitslager bei Greimerath aktiv, um beim Bau der Eifelautobahn mitzuarbeiten.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Wolfgang Schäfer aus Greimerath, der nach einer kurzen Ansprache von Gerhard Bastgen als Hausherr, bzw. Bürgermeister von Greimerath, die Gäste begrüßte.
René Richtscheid, M.A. vom Emil-Frank-Institut berichtete vom Kontakt zu Henri Juda und führte die Besucher in das anstehende Thema heran. Anschließend begrüßte auch der ehemalige Bürgerbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Dieter Burgard die Zuhörer - nun aber in seiner neuen Funktion als Antisemitismus-Beauftragter des Landes. Auch er verwies in seiner Ansprache auf die ungeheuerlichen Geschehnisse im 3. Reich und verwies auf das "Wider des Vergessens", hier besonders im Rahmen der Judenverfolgungen und deren bis heute anhanltenden negativen Auswirkungen.
Was es im Speziellen für die Zwangsarbeiter bedeutet, welche beim Bau der Eifelautobahn eingesetzt waren, davon berichtete anschließend Wolfgang Schmitt-Kölzer. Er hat bereits in seinem Buch "Bau der Reichsautobahn in der Eifel (1939 - 1941/1942)" die Umstände, Zustände und Geschehnisse zusammengetragen, dokumentiert und veröffentlicht. Wichtig war es dem Autor dabei, durch die Aufbereitung dieser Zeit den vielen vergessenen Zwangsarbeitern, laut eigener Aussage, doch noch ein Gesicht zu geben.
Anschließend betrat Henri Juda als Hauptredner die Bühne.
Er bezog vom 1. Satz an die Besucher mit ein, in eine Zeit des Grauens und Gräueltaten. Der Fokus bleib dabei immer auf der Geschichte seiner Familie. So kann er von der Freude berichten, dass seine Mutter Ausschwitz überlebt hat. Gleichzeitig wurde sein, im dortigen Lager geborener Bruder, nach wenigen Wochen auf brutalste Art getötet.
Überhaupt beleuchtete er die fatalen Jahre Deutscher Geschichte immer wieder am Beispiel der Familie. Während beide Großmütter dem Holocaust zum Opfer fielen, seine Mutter, wie erwähnt Auschwitz überlebte, berichtet er auch davon, dass eine Bauernfamilie seinen Vater in Befort versteckte, nachdem er aus dem Lager bei Greimerath fliehen konnte.
Henri Juda belegt viele seine, in den letzten Jahren zusammengetragene Familiegeschichte, mit unzähligen Dokumenten und Bildern aus dieser Zeit, welche er über eine Präsentation den Zuschauern per Beamer vorstellt.
Wie sehr seine Familie gelitten hat, als die Nazis Deutschland beherrschten, wie Zwangsarbeit, Enteignungen und Verrat viele unschuldigte Menschen das Leben kostete, konnte er ebenso nicht auslassen wie die freudvolle Geschicht von Menschen, welche diese unfassbaren Geschehnisse auf die unterschiedlichsten und teil abenteuerlichsten Weisen überleben konnten.
Dieser Spagat zwischen Horror und Tod, sowie auf der anderen Seite die Freude des Überlebens, gelingt es Henri Juda auf sehr eloquente Weise darzustellen.
So endet nach 2 Stunden eine kurzweilige emotionale Berg- und Talfahrt durch eine wenig ruhmreiche Deutsche Geschichte, welche in den Köpfen der Zuhörer sicherlich noch lange nachwirken wird.

Wer dem Vortag am 29. Oktober in Greimerath nicht folgen konnte:
Ein Filmteam des Offenen Kanal Wittlich hat die Veranstaltung gefilmt und wird diese zeitnah zur Ausstrahlung bringen. Anschließend wird der Filmbeitrag dann auch in der Mediathek des OK Wittlich veröffentlicht.





(c) Fotos von Werner Pelm, Wittlich
Bürgersprechstunde in Greimerath

Seit Montag, dem 12. August findet regelmäßig im Jugendraum eine Bürgersprechstunde statt. Auch in Zukunft stehe ich somit zu vorher veröffentlichten Terminen in der Zeit von 18 - 19.00 Uhr allen Bürgerinnen und Bürgern von Greimerath, sowie den Jugendlichen und Kindern für ein Gespräch zur Verfügung. Hier können Anregungen und Vorschläge die Greimerath betreffen aber auch Beschwerden vorgetragen werden. Ältere und gebehinderte Mitbürger können mich in dieser Zeit auch gerne auf meinem Handy, Nr. siehe oben, anrufen.
Die nächsten Sprechstunden finden am 04.11., 18.11., 02.12., und am 16.12.2019 statt.

(Diese, und folgende Termine sind aber auch für die Zukunft in einer separaten Spalte unter "Aktuelles" -> "Bürgersprechstunde" auf dieser Homepage veröffentlicht)



Wandertermine

- Es hat sich eine Gruppe gebildet, die kleinere Wanderungen in der näheren Umgebung durchführt.
 Infos gibt Bernd Linden.


Euer Ortsbürgermeister
Gerd Bastgen




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü