Aktuelles - Gemeinde Greimerath

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktuelles

Allgemeines
* AKTUELLES * AKTUELLES * AKTUELLES *
Rockabend mit „Didi & Konsorten“



...live im Bürgerhaus von Greimerath am Samstag, 28.12.19.
Diesen Termin sollte man sich als Freund der regionalen Musik reservieren:
Am 28.12.19 findet im Bürgersaal von Greimerath ein Konzert der nicht nur regional bekannten Band „Didi & Konsorten“ statt.
Didi Könen; deutsch und manchmal auch Eifeler Mundart singender Songwriter und Frontmann und seine Band, die Konsorten, spielen ausgereiften, songorientierten Gitarrenpop. Neben neuen Songs interpretieren sie Highlights aus ihrer Bandgeschichte.
Wortwitzig pointierte Songs mit eifelländischem Schmäh, die vom „Sommer in Wittlich“ oder der „Kirmes am Dorf“ erzählen, gehören genauso zum Repertoire wie melodische Popsongs à la „Farben“ oder lyrisch angehauchte Balladen wie „Katrin“.
Die Wittlicher Band, alles erfahrene Musiker und Kleinstadtweggefährten, bringt die facettenreich
arrangierten Songs authentisch auf die Bühne.
Sicherlich ein Konzertereignis der besonderen Art und ein Muss für Musikfreunde.
Einlass ist um 19.00 Uhr.
Als Vorgruppe spielt die ebenso regional bekannte Band: „Magma“.



Zu ihrem Repertoire gehören u. a. bekannten Rock u. Pop Songs von Santana, Gary Moore, Fleedwood Mac, ZZ Top, Blues Brothers, Melissa Etheridge, Rolling Stones. Coole Grooves, ihr mehrstimmiger Gesang und packende Gitarrensoli prägen den besonderen Sound dieser Band.


VORTRAG IM BÜRGERHAUS"

"Als Zwangsarbeiter in Greimerath"

Am 29. Oktober 2019 konnten viele Gäste im vollbesetzen Greimerather Bürgerhaus miterleben, wie Henri Juda auf äußerst beeindruckende Weise und auch sehr pointenreich, die Geschichte seiner Familie im Nationalsozialismus widerspiegelte.
Auf Einladung des Emil-Frank-Institut folgte er, laut eigenen Angaben, dieser sehr gerne, da er zu Greimerath einen besonderen Bezug hat: So war sein Vater über mehrere Wochen als Zwangsarbeit im Arbeitslager bei Greimerath aktiv, um beim Bau der Eifelautobahn mitzuarbeiten.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Wolfgang Schäfer aus Greimerath, der nach einer kurzen Ansprache von Gerhard Bastgen als Hausherr, bzw. Bürgermeister von Greimerath, die Gäste begrüßte.
René Richtscheid, M.A. vom Emil-Frank-Institut berichtete vom Kontakt zu Henri Juda und führte die Besucher in das anstehende Thema heran. Anschließend begrüßte auch der ehemalige Bürgerbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Dieter Burgard die Zuhörer - nun aber in seiner neuen Funktion als Antisemitismus-Beauftragter des Landes. Auch er verwies in seiner Ansprache auf die ungeheuerlichen Geschehnisse im 3. Reich und verwies auf das "Wider des Vergessens", hier besonders im Rahmen der Judenverfolgungen und deren bis heute anhanltenden negativen Auswirkungen.
Was es im Speziellen für die Zwangsarbeiter bedeutet, welche beim Bau der Eifelautobahn eingesetzt waren, davon berichtete anschließend Wolfgang Schmitt-Kölzer. Er hat bereits in seinem Buch "Bau der Reichsautobahn in der Eifel (1939 - 1941/1942)" die Umstände, Zustände und Geschehnisse zusammengetragen, dokumentiert und veröffentlicht. Wichtig war es dem Autor dabei, durch die Aufbereitung dieser Zeit den vielen vergessenen Zwangsarbeitern, laut eigener Aussage, doch noch ein Gesicht zu geben.
Anschließend betrat Henri Juda als Hauptredner die Bühne.
Er bezog vom 1. Satz an die Besucher mit ein, in eine Zeit des Grauens und Gräueltaten. Der Fokus bleib dabei immer auf der Geschichte seiner Familie. So kann er von der Freude berichten, dass seine Mutter Ausschwitz überlebt hat. Gleichzeitig wurde sein, im dortigen Lager geborener Bruder, nach wenigen Wochen auf brutalste Art getötet.
Überhaupt beleuchtete er die fatalen Jahre Deutscher Geschichte immer wieder am Beispiel der Familie. Während beide Großmütter dem Holocaust zum Opfer fielen, seine Mutter, wie erwähnt Auschwitz überlebte, berichtet er auch davon, dass eine Bauernfamilie seinen Vater in Befort versteckte, nachdem er aus dem Lager bei Greimerath fliehen konnte.
Henri Juda belegt viele seine, in den letzten Jahren zusammengetragene Familiegeschichte, mit unzähligen Dokumenten und Bildern aus dieser Zeit, welche er über eine Präsentation den Zuschauern per Beamer vorstellt.
Wie sehr seine Familie gelitten hat, als die Nazis Deutschland beherrschten, wie Zwangsarbeit, Enteignungen und Verrat viele unschuldigte Menschen das Leben kostete, konnte er ebenso nicht auslassen wie die freudvolle Geschicht von Menschen, welche diese unfassbaren Geschehnisse auf die unterschiedlichsten und teil abenteuerlichsten Weisen überleben konnten.
Dieser Spagat zwischen Horror und Tod, sowie auf der anderen Seite die Freude des Überlebens, gelingt es Henri Juda auf sehr eloquente Weise darzustellen.
So endet nach 2 Stunden eine kurzweilige emotionale Berg- und Talfahrt durch eine wenig ruhmreiche Deutsche Geschichte, welche in den Köpfen der Zuhörer sicherlich noch lange nachwirken wird.

Wer dem Vortag am 29. Oktober in Greimerath nicht folgen konnte:
Ein Filmteam des Offenen Kanal Wittlich hat die Veranstaltung gefilmt und wird diese zeitnah zur Ausstrahlung bringen. Anschließend wird der Filmbeitrag dann auch in der Mediathek des OK Wittlich veröffentlicht.





(c) Fotos von Werner Pelm, Wittlich

Pit Schäfer geht an den Start mit der
Fortsetzung seiner Geschichte um
„Die unglaublichen Geschichten von
Paulinchen Geranie“



 
Pit Schäfer aus Greimerath/Eifel hat seinen 2. Band zur Geschichte von „Paulinchen Geranie“ veröffentlicht.
Nach dem großen Erfolg seines 1. Buches „Die unglaubliche Reise von Paulinchen Geranie“ findet diese Reise nun im 2. Buch „Die unglaublichen Winterabenteuer von Paulinchen Geranie“ die langersehnte Fortsetzung:
Mittlerweile hat Paulinchen in der Eifel ihr neues Zuhause gefunden. Hier bereitet sie sich mit ihren Freunden Biggi Begonie und Gert Gummibaum auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor. An Ruhe ist hier aber nicht zu denken, denn da taucht der Waldtroll Joschi auf und reißt die Freunde von einem Abenteuer in das Nächste.
Pit Schäfer lässt dabei die Leser wieder gekonnt in eine fantasiereiche Welt voller Unterhaltung, Humor und Witz eintauchen. Frank Müller als Illustrator gelingt es wieder auf eindrucksvolle Weise diese Welt in Farben lebendig werden zu lassen.
Die Symbiose zwischen Autor und Illustrator finalisiert wieder ein tolles Buch für Jung und Alt.
Dem Eifelbildverlag aus Daun ist es somit wieder gelungen, ein Buch zu veröffentlichen, welches die Leser nicht nur zur Weihnachtszeit begeistern wird.
Signierte Bücher kann man in der Altstadbuch-Handlung in Wittlich erwerben. Ansonsten kann man das Buch auch im Warenhaus Bungert in Wittlich, der Klosterbuchhandlung und der Klostergärtnerei in Himmerod kaufen.

Pit Schäfer (Autor) u. Frank Müller (Illustrator) signieren auf der Frankfurter Buchmesse ihr neuestes Werk:




Pit Schäfer performed einige seiner selbst komponierten Lieder zu den Hauptfiguren des Buches auf der Bühne der Frankfurter Buchmesse 2019:

Fotos von der Buchpräsentation in der "Altstadt-Buchhandlung" in Wittlich
Bürgersprechstunde in Greimerath

Seit Montag, dem 12. August findet regelmäßig im Jugendraum eine Bürgersprechstunde statt. Auch in Zukunft stehe ich somit zu vorher veröffentlichten Terminen in der Zeit von 18 - 19.00 Uhr allen Bürgerinnen und Bürgern von Greimerath, sowie den Jugendlichen und Kindern für ein Gespräch zur Verfügung. Hier können Anregungen und Vorschläge die Greimerath betreffen aber auch Beschwerden vorgetragen werden. Ältere und gebehinderte Mitbürger können mich in dieser Zeit auch gerne auf meinem Handy, Nr. siehe oben, anrufen.
Die nächsten Sprechstunden finden am 04.11., 18.11., 02.12., und am 16.12.2019 statt.

(Diese, und folgende Termine sind aber auch für die Zukunft in einer separaten Spalte unter "Aktuelles" -> "Bürgersprechstunde" auf dieser Homepage veröffentlicht)



Wandertermine

- Es hat sich eine Gruppe gebildet, die kleinere Wanderungen in der näheren Umgebung durchführt.
 Infos gibt Bernd Linden.


Euer Ortsbürgermeister
Gerd Bastgen





Neue Rubrik:

"Kreativ in Greimerath"


In den letzten Jahren haben sich immer mehr Menschen aus Greimerath kreativ betätigt und damit über die Ortsgrenzen hinaus einen Namen gemacht.
Daher erscheint es erwähnenswert, diese Menschen auch über die Homepage von Greimerath vorzustellen.
Natürlich erhebt die Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist aber ein Anfang, und es wäre schön, wenn die Seite nach und nach um weitere kreative Menschen aus  Greimerath erweitert werden kann.
Wer soll hier auch eine Aufmerksamkeit finden?
- Vielleicht die Nachbarin / der Nachbar?
- Vielleicht die Verwandte / der Verwandte?
- Vielleicht die Freundin / der Freund?
Hierzu einfach eine Info an webmaster@greimerath.de schicken.  


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü